Archive for the 'From Tasmania with love' Category

Endstand deutsche Deutsche Bundesliga (IV)

Tuesday, April 13th, 2010
1 SF Berlin 47 100
2 SV Mülheim Nord 41 66
3 SF Katernberg 39.5 89
4 FC Bayern München 39.5 96
5 OSG Baden Baden 32.5 44
6 SG Solingen 32 50
7 SK König Tegel 31 92
8 Hamburger SK 30 53
9 SV Wattenscheid 24.5 54
10 Erfurter SK 23 85
11 SK Turm Emsdetten 22.5 48
12 SC Eppingen 19 34
13 SK Heidelberg Handschuhsheim 18.5 57
14 SC Remagen 18.5 42
15 SG Trier 8.5 20
16 Werder Bremen 2 2

Wieder einmal die Tabelle nach Summe der von den deutschen Spielern erzielten Punkte (Spalte 2: Partien). Die Einsätze sind im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen; die Statistik ist wie gewohnt durch erfolgreicher Einbürgerungen verbessert.

Erstmals verzichten wir allerdings auf die Quotientenbildung: Einige Mannschaften setzen nur noch so wenige Deutsche ein, dass die Aussagekraft gegen 0 geht.  Es sei nur angemerkt, dass Bremen hier formal einsame “Spitze” mit 100% wäre - da nur 2/2 von Rainer Knaak noch in der Wertung sind. Weder Georg Meier noch “Posterboy” Lichman kamen zum Einsatz.

Angewandte Mathematik (LVII) - Überraschung?

Wednesday, February 3rd, 2010

Das Baden-Baden mit Anand und Carlsen in Berlin aufkreuzen wird, ist eher unwahrscheinlich. Aber auch ohne die Beiden ist die OSG stark genug, um vorzugsweise die Amateure von König Tegel nach Strich und Faden zu verprügeln. Alles andere als ein 8:0 wäre eine große Überraschung.

Der Vorbericht des Deutschen Schachbundes zur 2. Berliner Bundesligarunde ist  fast identisch mit dem des Berliner Schachverbandes, freilich wesentlich ergänzt durch obigen Satz. Wir ergründen lieber nicht die editorischen Wunder, die so passieren, sondern testen einfach mal unsere Leser: Wie wahrscheinlich ist ein 8:0 der Badener (Aufstellung ohne  Anand und Carlsen, mit den bisher durchspielenden Gustafsson, Dautov und Schlosser hinten und vorne meinethalben die am häufigsten eingesetzten Bacrot, Movsesian, Naiditsch, Vallejo Pons, Nielsen) gegen Tegel (Stamm, d.h. Aufstellung der 1. Doppelrunde) unter der Voraussetzung richtiger Vorhersagen des Elo-Modells?

Remis Rescinded

Sunday, November 15th, 2009

(Nein, trotz des Anklangs immer noch keine Fortsetzung der einschlägigen OMF-Reihe.)
Da sich die Diskussion um zulässige und unzulässige Remisvereinbarungen ja möglicherweise noch etwas hinzieht, hier ein Thread, damit es nicht weiter am Beitrag zum Deutschen Mannschaftspokal aufgehängt wird.

Als kurzes Resümee können wir ziehen, dass die kurzfristig vor Rundenbeginn vom stellvertretenden Vorsitzenden der Bundesspielkommission und Vorsitzenden der Schiedsrichterkommission des Deutschen Schachbundes angekündigte Geldstrafe von € 300 für verfrühte Remisvereinbarungen in der 1. Schachbundesliga einer Grundlage zu entbehren scheint.

Die Wertung als 0:0 lässt sich hingegen wie manches andere über den Gummiparagraphen (Unsportlichkeit etc.) wenigstens formal rechtfertigen.

Welche Unsicherheit hier erzeugt wird, zeigt ganz gut der Beginn unseres Berliner Sonntagskampfes. Sicherheitshalber (man weiß ja nie, was jetzt in den geheimen Gremien kurzfristig beschlossen sein könnte)  fragte ein Spieler nach, ob man denn noch in der Oberliga straffrei Remis vereinbaren dürfe. Der Schiedsrichter (möglicherweise auch etwas genervt) erwiderte “Nein, so etwas gibt es nur für die 1. Liga, ihr könnt meinetwegen nach dem ersten Zug Remis vereinbaren oder vor dem ersten Zug…”

Nun sollte man das nicht auf die Goldwaage legen, aber es gab eben bekanntlich auch Fälle, wo mindestens eine Remisvereinbarung vor dem ersten Zug (ein Remisangebot ohne Zugausführung ist bekanntlich regelwidrig, aber gültig) vom Schiedsrichter als Unsportlichkeit mit 0-0 geahndet wurde.

Offen bleibt etwa, wie man sich in der 1. Liga beim Vorliegen eines Remisgebotes (keiner Vereinbarung) vor dem 20. Zug verhalten will. Wenn man die Vereinbarung als Unsportlichkeit zählen will, wäre ja zumindest das Gebot der Versuch einer Unsportlichkeit. Will man dem betreffenden Spieler dann € 150 aufbrummen oder ihn mit einer Zeitstrafe belegen?
Abschließend ein kurzes Statement: Wenn Zuschauer oder Sponsoren Geld bezahlen, haben sie sicher ein Anrecht darauf, auch Partien zu sehen. Dann kann man das Auskämpfen von Partien aber auch über entsprechende Anreize regeln.

Im reinen Amateurbereich sehe ich hier keine Notwendigkeit und erst recht keine Begründung via Regelzwang. Die Schachbundesliga muss selbst sehen, wie sie sich hier einordnet und einigt (nach meiner privaten Meinung ist es immer noch eine Feierabendliga an den Wochenenden, von Amateuren für Amateure gemacht [im Zuge gewisser Eigendynamiken ist der Legionärsanteil etwas aufgeblasen], was übrigens noch den Restcharme ausmacht; ein Zuschussgeschäft ohne kommerzielle Perspektiven, das wie vieles andere unter der Überzahl von Leuten leidet, die mit Schach Geld verdienen wollen und sich als Profis missverstehen, weil sie Anfang 20 mal ihr Talent und den Schachmarkt so optimistisch überschätzt haben, sich nur noch ihrem Hobby zu widmen).

Sechssteiner (V)

Saturday, October 24th, 2009








Zugegeben, hier sind noch acht Steine auf dem Brett, dennoch ist diese Stellung aus Jorczik-Zumsande (SBL 09/10, Runde 2) schon sechssteinerdatenbankrelevant. Wenn man die entsprechenden Gig im Kopf hat, sieht man leicht, dass es remis wird … aber Weiß findet auch so zunächst die offenbar einzigen Züge:     70.b7! Sxb7 Mit Spicken sieht man, dass es hier auch ohne a5 unentschieden ist. 71.Kd3 Sg3 72.Ke3 Sd6 73.Kf2?(?!) Hier lässt uns die DB vorerst im Stich. Ohne a5 wäre es verloren, vielleicht reicht es mit dem weißen Bauern immer noch zum Remis. Besser wären aber 73. Kf4 oder 73. Sf3. 73….Sge4+! Einziger Gewinnversuch. 74.Kf3 Kb5?(?!) Ohne den Ba5 wäre es nach DB immer noch gewonnen, wichtiger aber ist, dass Schwarz hier die Idealaufstellung seiner Springer versäumt:  74….Sg5+! und Sde4. Danach wäre es nach DB selbst mit dem sKa8 gewonnen, und weiter kann man ihn ja nicht ablenken…. 75. Sf1?








Verliert wieder. Nach 75. a6! Kxa6 ergibt sich ein remiser Sechssteiner, etwa 76. Kf4! Sf2 77. Kg3! Sde4+ 78. Kh4 Kb5 79. Sg4.  75…Sg5+ Ohne a5 der schnellste Gewinn, 75….Kxa5 führt zu einem gewonnenem Sechssteiner.  76.Kg3 Sde4+ Prinzipiell ist die Deckung von hinten schöner, aber die Springermanöver verderben nichts. 77.Kh2 Sf2








Die ganze Zeit leitet Kxa5 in einen gewonnenen Sechssteiner über. 78. Kg3 Sge4+ 79. Kh2 Kxa5 Nun endgültig in der tablebase, weiter mit -+. 80. Se3 Sg5! Weiter auf dem schnellsten Weg zum Sieg.








81. Kg3 Sfe4+ 82. Kh2 Sf6?? Schwer zu sehen - Sg4 ist wohl zu verlockend. Dennoch gibt der Zug den halben Punkt weg - es ist Zeit, mit Kb5! anzunähern und den wS zu beschneiden (auch Ka4 und Sf2 gewinnen).








83.Kg3?? Verpasst die einzige Rettung 83.Sc4+! nebst Sd2(oder e5)-f3 83…Kb5! Und wieder -+, z.B. 83. Sc2 Kc4 84. Se1 Sh5+! 85. Kh2 Sf4! 86. Kh1 Sd3! (immer noch einziger!) 87. Sf3(! netter Versuch) Sf2+! 0:1 84.Sg4? Macht es schnell.  Sxg4 0:1

Trainingsabend

Thursday, October 22nd, 2009

Dass der (Wieder-)einstiegskampf von Tegel in die Schachbundesliga gegen die Legionäre unter dem Werder-Label weit knapper ausging, als das Ergebnis nahelegt, war auch das Verdienst von Torsten Sarbok, der hinten mit wunderbar krummen Zügen demonstrierte, wie man einen fast 200 Punkte stärkeren Gegner zum Wahnsinn treiben kann (Freunden des Fitschel-Schachs sei die Partie der 1. Runde dringend zum Nachspielen empfohlen).

In die “Highlights des Wochenendes” der SBL-Red haben es leider nur zwei Standardopfer der Favoriten aus dem Kampf gebracht. Die folgende Variante kam leider nur am gestrigen Trainingsabend aufs Brett.

Sarbok, Torsten - Llaneza Vega, Marcos (Variante)

Schach-BL 09/10, 1. Runde








Hat Weiß hier Angriff? Vermutlich ist die Stellung ungefähr ausgeglichen, aber wir diskutierten, ob Weiß nicht durch 1…Lc8 sogar zurückgeworfen würde und schnell in Schwierigkeiten käme.

Der Vorschlag 2.Dh5 fand schnell die Entgegnung 2…g6 “und Verlust - Damenfang, Figur…”. An dieser Stelle erwies sich Schach wieder einmal als körperbetontes Spiel, da ich meinen Wunsch “ich möchte hier aber noch einmal reinschauen, da sollte noch etwas sein!” physisch gegen meine zwei Analysepartner verteidigen musste, die die Züge schon zurücknehmen wollten.

Zu recht?

Tegernsee, in memoriam

Saturday, August 8th, 2009

Rex ait: «hoc laudo, promissorum neque fraudo.

Dum fueras at ibi, quid agendum, dic, habuisti?»

Respondit: «summus mihi clemens fit vicedomnus

Procurans multum, defectum ne paterer quem.

Scachorum ludo temptat me vincere crebro

Nec potuit, ludo ni sponte dato sibi solo.

Quinque dies sic me non siverat ante venire;

Explorare cupit, meus adventus quid eo sit.

Investigare nulla quod dum valet arte,

Post me rex misit; sibi que dixi satis audit.

In cras responso, dixi velut, induciato,

Rex poscens tabulam iubet opponi sibi sellam

Et me contra se iubet in fulchro residere,

Ut secum ludam, quod ego nimium renuebam

Dicens: ‘terribile, miserum conludere rege’.

Et dum me vidi sibi non audere reniti,

Ludere laudavi cupiens ab eo superari,

‘Vinci de rege’ dicens ‘quid obest miserum me?

Sed timeo, domine, quod mox irasceris in me,

Si fortuna iuvet, mihi quod victoria constet.’

Rex subridendo dixit velut atque iocando:

‘Non opus est, care, super hac re quid vereare:

Si numquam vincam, commocior haut ego fiam.

Sed, quam districte noscas, ludas volo cum me;

Nam quos ignotos facies volo discere tractus.’

Statim rex et ego studiose traximus ambo,

Et, sibi gratia sit, mihi ter victoria cessit,

Multis principibus nimis id mirantibus eius.

Is mihi deponit, sibi me deponere nil vult,

Et dat que posuit, pisa quod non una remansit.

Plures succedunt, hunc ulcisci voluerunt,

Pignora prebentes, mea pignora despicientes,

Perdere nil certi, dubie fisi bene sorti.

Alterutrumque iuvant nimiumque iuvando nocebant.

Prepediebantur, varie dum consiliantur,

Inter litigium cito vincebam quod eorum

Hoc tribus et vicibus, volui nam ludere non plus.

Que deponebant, mihi mox donare voleba(nt.)

Primo respueram, vitiosum namque putabam,

Sic me ditari vel eos per me tenuari.

Dixi: ‘non suevi quicquam ludendo lucrari.’

Dicunt: ‘inter nos dum sis, tu vive velut nos;

Quando domum venias, ibi vivere quis veluti vis.’

Cum sat lorifregi, que porrexere recepi,

Commoda cum laude mihi fortuna tribuente.

Wie gedenkt man eines kaum fixierbaren Datums? Es ist wohl noch nicht ganz tausend Jahre her, dass hier im Ruodlieb Schach im deutschen Sprachraum erstmalig Erwähnung findet. Ein Hinweis auf die schon länger gepflegte Tradition ist, dass der Tegernseer Mönch offenbar schon wusste, dass Beratungspartien durchaus kontraproduktiv sein können - der Konsens der Inkompetenz ist eben nicht immer eine weise Entscheidung.

Um das Zitat wenigstens geographisch festzumachen,  bringen es zum Abschied Tegernsees aus der Schachbundesliga - mit den dieser Tage erscheinenden Aufstellungen der neuen Saison wird man sehen, was so von der deutschen Schachtradition in der sogenannten höchsten deutschen Spielklasse übrigbleibt. Nun konnte man dem TV zwar nicht unbedingt unterstellen, Kulturpflege auf Ruodlieb-Niveau zu betreiben, immerhin schloss man aber als Erster der Nationalität-D-Wertung ab.

Kreuzberg, wie gesagt

Tuesday, April 21st, 2009

Liebe Mannschaftsmitglieder/innen,

als 1. Vorsitzender des Schach-Club Kreuzberg obliegt mir die Aufgabe, Euch darüber zu informieren, dass der SC Kreuzberg seine erste Mannschaft aus der 1. Schachbundesliga zurückziehen und in der kommenden Saison nur in der 2. Bundesliga antreten wird. Dies tut in Anbetracht der abgelaufenen erfolgreichen Saison besonders weh.Ausdrücklich möchte ich mich im Namen aller Vereinsmitglieder und Freunde des SC Kreuzberg für die tolle Leistung bedanken. Zahlreiche positive Feedbacks haben mich im Laufe der Saison erreicht.

Wie bekannt, haben wir die Erstbundesligamannschaft über private Sponsoren finanziert. Leider ist die Sponsorenbasis im Laufe der Zeit geschrumpft und für die kommende Saison unzureichend, um einen auskömmlichen Erstbundesligaetat zu gewährleisten.Gleichzeitig befindet sich die 1. Schachbundesliga im Wandel. Ziel des Schachbundesliga e.V. ist es, ein vermarktungsfähiges Produkt zu schaffen. Damit verbunden sind zusätzliche Ausgaben, z.B. für die Liveübertragung, deren Finanzierung über zusätzliche Werbeeinnahmen, die die Vereine vor Ort generieren sollen, erfolgen soll. Für private Sponsoren stellt dieser Wandel keinen Mehrwert dar. Und dem SC Kreuzberg ist es, auch mangels entsprechender eigener Personalressourcen, nicht gelungen, gewerbliche Sponsoren zu gewinnen.

Für viele von Euch stellt die Teilnahme an der 1. Schachbundesliga eine wichtige Einnahmequelle zum Lebensunterhalt da. Ich wünsche Euch daher bei der Suche nach einem neuen Verein viel Erfolg und kann nur mein Bedauern zum Ausdruck bringen, dass der SC Kreuzberg diesbezüglich zurzeit keine Perspektive bieten kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Giese

1. Vorsitzender des SC Kreuzberg e.V.

Mit dem offiziellen Schreiben steht der seit langem ansehbare Rückzug Kreuzbergs aus der Schachbundesliga fest. Am wohl ehesten war es übrigens schon vor der Saison am 27.09.2008  bei rank zero zu lesen:

Tatsächlich hat die Schachbundesliga inzwischen eine beeindruckend lange Liste an Vereinen, die durch die Teilnahme ausgeblutet sind. Neben den bekannten Beispielen, wo es schon gekracht hat, sei noch Live-Beispiel die Entwicklung beim SC Kreuzberg zu nennen. Vor einigen Jahren der mitgliederstärkste deutsche Schachverein, mit einigen Standortvorteilen: Hauptstadt, gutes Einzugsgebiet, dem Verein verbundener Mäzen, eher überdurchschnittliche Berichterstattung und Medienpräsenz durch hohe Schachjournalistendichte.  Gegen den Auslaugeffekt durch die Schachbundesliga half das aber alles nichts. Inzwischen liest sich der Saisonausblick so. Reinhard Müller ist damit (samt einem Teil des Gefolges) beim dritten Berliner Verein innerhalb weniger Jahre (nach Lasker und Zehlendorf) angelandet. Würde man rein statistisch urteilen, steht damit dann doch schon ein weiterer Absteiger fest.

Schuld sind die ganzen anderen

Monday, April 6th, 2009

Wenn an Bundesligawochenenden deutschlandweit kein Liga-Betrieb stattfinden würde, hätten wir auch nicht immer am Sonntag noch weniger Zuschauer als am Samstag.

Klaus Bischoff  macht die Verhältnisse klar - zehntausende Spieler in Deutschland haben gefälligst den Terminen des Häufleins jettender Osteuropäer auszuweichen, damit sich dann wenigstens 60 statt 40 Leute (Durchschnitt geschätzt) an den Spielorten herumdrücken.

Vielleicht könnte man - so als professionalisierter Verein, bevor man dergleichen Ansprüche stellt - erst einmal seine Hausaufgaben machen und dafür sorgen, dass wenigstens an den Samstagen eine kritische Masse zusammenkommt. Aber dann müsste man ja selbst arbeiten, statt die Schuld woanders zu suchen - und das ist beim Schachbundesliga e.V. offenbar nicht vorgesehen.

Eines hat man jedenfalls wieder klargemacht: Wenn nur ein winziges Fitzelchen eigener Vorteil herausspringt, dann sind der Schachbundesliga die Interessen des ganzen übrigen Amateurschachs in Deutschland egal. Gut, das haben wir schon lange gewusst - schließlich leiden ja seit Jahren gerade die unteren Ligen unter dem Chaos der höchsten Spielklasse, dessen Schockwellen durch die dauernden Rückzüge sich durch alle Spielklassen fortsetzen.

Wenigstens hier könnte man Abhilfe schaffen: Wer aus der Bundesliga zurückzieht, hat überregional nichts mehr zu suchen - damit hätte man dann wenigstens einen Teil der Dominoeffekte abgefangen.  Die Landesverbände können  dann ja selbständig entscheiden, ob sie die Reste  der Trümmervereine dann noch in ihren Spielbetrieb eingliedern wollen.

Quotientenendstand deutsche Deutsche Bundesliga (III)

Tuesday, March 31st, 2009

1. OSG Baden-Baden 31,5 (41)

2. SV Mülheim-Nord 23 (31)

3. Werder Bremen 16 (27)

4. TV Tegernsee 45 (76)

5. SC Remagen 17,5 (33)

6. SC Kreuzberg 42,5 (85)

7. Hamburger SK 42 (97)

8. SV Wattenscheid 30 (64)

9. SF Katernberg 24,5 (53)

10. SG Aljechin Solingen 26 (58)

11. Schachfreunde Berlin 38 (98)

12. Bayern München 33,5 (90)

13. SK Turm Emsdetten 16 (43)

14. SC Eppingen 13,5 (38)

15. SG Trier 7,5 (25)

16. USV TU Dresden 24,5 (109)

Die Statistik zur Effektivität der  eingesetzten deutschen Spieler ist naturgemäß nur bedingt aussagekräftig, da sie bei sehr ausländerlastigen Mannschaften im oft nur Einzelleistungen widerspiegelt. Immerhin wird schon deutlich, dass es für Entwicklung/Performance der wenigen deutschen Spieler von Trier und insbesondere Eppingen möglicherweise der Zoo der Legionäre kaum hilfreich ist.

Endstand deutsche Deutsche Bundesliga (III)

Monday, March 30th, 2009

1. TV Tegernsee 45 (76)

2. SC Kreuzberg 42,5 (85)

3. Hamburger SK  42 (97)

4. Schachfreunde Berlin 38 (98)

5. OSG Baden-Baden 31,5 (41)

6. Bayern München 33,5 (90)

7. SV Wattenscheid 30 (64)

8. SG Aljechin Solingen 26 (58)

9.-10.  SF Katernberg 24,5 (53), USV TU Dresden 24,5 (109)

11. SV Mülheim-Nord  23 (31)

12. SC Remagen 17,5 (33)

13.-14. Werder Bremen  16 (27), SK Turm Emsdetten 16 (43)

15. SC Eppingen 13,5 (38)

16. SG Trier 7,5 (25)Zum dritten Mal die Statistik der eingesetzten deutschen Spieler mit ihren Ergebnissen. Im Vergleich zum Vorjahr  fallen insgesamt erhöhte Einsatzzahlen auf, was auch Mannschaften wie München und Dresden zu verdanken ist. Baden hat dagegen die Einsätze wieder zurückgefahren und kann seinen 1. Platz vom Vorjahr nicht behaupten.

Tegernsee mit einer glänzenden Abschlusssaison und verdientem Sieg in dieser Wertung. Wie Bayern und Dresden werden sie im nächsten Jahr nicht dabei sein.