The Truth Behind Obama (IV)

Aber man weiß ja, wo der park etwas dichter bewachsen ist - und sonderlich motiviert sind die Ordnungshüter auch nicht (oder kennen sich einfach nicht mit “toten Winkeln” aus). Ein beschriebenes Laken ist außerdem auch abseits der Transparent-Verwendung auch bei Zäunen nützlich. Und auch der drohend kreisende Obama-Bomber ist gegen einen kleinen Menschen unter dichten Bäumen hilflos.

So kommt man denn verblüffend nahe ans vermeintliche Zentrum des Geschehens, und darf den Kandidaten eintreffen sehen - wobei das Foto dann verblüffendes enthüllt:

Der Kandidat im Anmarsch rechts unten.

Ein erstaunlicher Blick von hinten ins Zentrum der Medienmacht: NIEMAND außer einem Security-Menschen dreht sich um, niemand außer einem fotografierenden Polizisten nimmt Notiz vom angeblichen Star. Alle starren nach vorne ins aufgesetzte Theater samt Videoübertragung. Alle wissen: Außerhalb der Inszenierung ist NICHTS. Ohne Teleprompter, Lautsprecher und Großleinwand ist Obama nicht mal einen Blick wert.

Zweite (bekannte) Feststellung: Die vorgebliche Sicherheit dient vor allem der Sicherung gegen unerwünschte Meinungen und Medienbilder. Obama zu erschießen, dürfte aus meiner Position ziemlich unproblematisch sein. Aber ein unerwünschtes Plakat in die mediale Öffentlichkeit zu bringen? Keine Chance! Die Kameras sind alle auf die erwünschten gestellten Motive gerichtet. Bevor ich die Todeszone überwunden hätte, wäre ich längst abgefangen.

Ich wage mich - man muss es halt versuchen - trotzdem vor…

…aber die Staatsmacht hat ihre ungesicherte Flanke erkannt und schickt eine Spezialeinheit. Wäre ja noch schöner, wenn jeder die große Leere hinter den Kulissen der Macht einsehen dürfte…

5 Responses to “The Truth Behind Obama (IV)”

  1. Picard1701 Says:

    das ist doch wirklich mal investigativer journalismus in seiner reinsten form … vielleicht gibts ja dafuer ungewollt (?) demnaechst ein jobangebot … als sicherheitsberater fuer obama und/oder nsa, secret service, cia …

  2. OT Says:

    ;-) Kaum - zunächst einmal ist ja jedes geglückte Attentat auch eine Job- und Machtmaschine für die Dienste, solange sie nicht zu blöd dabei aussehen.

    Zum anderen wissen sie natürlich genau, dass es gegen einen Verrückten mit ausreichender technischer Intelligenz praktisch keine Verteidigung gibt, schon gar nicht bei so einer hektisch anberaumten Show, deren Ort erst ein paar Tage vorher feststeht. Aber zum Glück sind ja die meisten Verrückten nicht intelligent genug.

  3. richard Says:

    Ganz schön mutig !

    Man hätte Dich ja auch in putativer Notwehr erschießen
    können…

  4. nobox Says:

    >> einen Verrückten mit ausreichender technischer Intelligenz <<

    Heh, sei ruhig, sonst holen Sie mich doch noch.
    Ausserdem sollst Du mich in der Öffentlichkeit doch nicht so treffend charakterisieren …

  5. OT Says:

    @nobox: Ich hätte doch die vergeblichen < - Zeichen - Versuche stehen lassen sollen, damit Du ruhig schlafen kannst.

    @richard: “Mutig” ist aber nun ein zu großes Wort dafür, das sollte für ernsthaftere Ziele aufgespart bleiben. Hier war es nur Neugier, Experimentierfreude und etwas Abenteuerlust (und ich denke, die Risikoabschätzung war auch halbwegs zutreffend).

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