Endstand deutsche Deutsche Bundesliga (IV)

1 SF Berlin 47 100
2 SV Mülheim Nord 41 66
3 SF Katernberg 39.5 89
4 FC Bayern München 39.5 96
5 OSG Baden Baden 32.5 44
6 SG Solingen 32 50
7 SK König Tegel 31 92
8 Hamburger SK 30 53
9 SV Wattenscheid 24.5 54
10 Erfurter SK 23 85
11 SK Turm Emsdetten 22.5 48
12 SC Eppingen 19 34
13 SK Heidelberg Handschuhsheim 18.5 57
14 SC Remagen 18.5 42
15 SG Trier 8.5 20
16 Werder Bremen 2 2

Wieder einmal die Tabelle nach Summe der von den deutschen Spielern erzielten Punkte (Spalte 2: Partien). Die Einsätze sind im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen; die Statistik ist wie gewohnt durch erfolgreicher Einbürgerungen verbessert.

Erstmals verzichten wir allerdings auf die Quotientenbildung: Einige Mannschaften setzen nur noch so wenige Deutsche ein, dass die Aussagekraft gegen 0 geht.  Es sei nur angemerkt, dass Bremen hier formal einsame “Spitze” mit 100% wäre - da nur 2/2 von Rainer Knaak noch in der Wertung sind. Weder Georg Meier noch “Posterboy” Lichman kamen zum Einsatz.

13 Responses to “Endstand deutsche Deutsche Bundesliga (IV)”

  1. Nordlicht_70 Says:

    Dann ist Rüdersdorf das Werder Bremen der OL Nord Ost. Wenn ich richtig gezählt habe, haben dort die deutschen Spieler ganze 4,5 (aus 18 Partien) geholt.

  2. OT Says:

    Ja, Rüdersdorf ist ein vergleichbar “würdiger Vize”. Unvergessen jene Erstrundenbegegnung, wo wir von der “Heimmannschaft” - den angereisten Pkw aus Polen - nach dem Spiellokal gefragt wurden. Freilich war es dann noch abgeschlossen, weil sich erst später dann noch einer der Restrüdersdorfer dahin verirrte - Mannschaftsführer sollte dann aber doch lieber einer der Legionäre werden, schon aus Verständigungsgründen.

  3. division_by_zero Says:

    Zwischen Bundesliga und Oberliga fehlt aber doch noch eine Klasse, ich ergänze die Tabelle für die 2.Liga Nord:

    SC Kreuzberg 36 (72)
    Lübecker SV 35,5 (63)
    SK Zehlendorf 32 (64)
    Delmenhorster SK 31,5 (52)
    SF Berlin 2 30,5 (62)
    Hamburger SK 2 30 (61)
    KS Hamburg 30 (72)
    Tempo Göttingen 25 (63)
    SC Neukloster 23,5 (37)
    SK Norderstedt 23 (57)

  4. OT Says:

    Na, dann hat ja Kreuzberg wirklich verdient die Klasse gehalten!

  5. LowScore Says:

    Wer zählt in dieser Statistik eigentlich als “deutscher Spieler”? Nur Bundesbürger (Leute mit deutschem Pass) oder nur Leute, die für Deutschland (laut FIDE Liste) Schach spielen? Denn nicht jeder Schachspieler mit deutschem Pass spielt auch laut FIDE für Deutschland, und erst recht hat nicht jeder laut FIDE für Deutschland spielende Schachspieler auch einen deutschen Pass.
    So wurde ja auch z.B. Peter Lichmann (mit 2 n) deutscher Jugendmeister, ohne bereits die deutsche Staatsbürgerschaft zu haben.

  6. OT Says:

    Es zählt Zugehörigkeit lt. www.schachbund.de/SchachBL. Dies führt natürlich zu beträchtlichen Verzerrungen, etwa wohl auch bei Mülheim. Zählte man hier wirklich sozialisierte Spieler, sähe es vermutlich ganz trostlos aus. Übrigens verzerrt das auch umgekehrt, denn z.B. die Muse-Brüder dürfen sicher als Berliner Urgesteine zählen - tauchen aber als Schach-Kroaten auf.

  7. Elvis Says:

    Flaggen-Bildchen zählen ist ein wenig zu simpel - die Muses sind ja nicht das einzige Beispiel, wo das zu einer sinnlosen Verzerrung führt. Wer macht sich die Mühe und erstellt eine realistische Statistik? Das erfordert natürlich einige Kenntnis der Einzelfälle.
    NB: “hier wirklich sozialisiert” ist aber auch kein vernünftiges Kriterium. Als Deutscher zählt nur, wer schon als Kind mit deutschen Butterbroten gefüttert wurde?

  8. OT Says:

    Genau auf letztere Diskussion wollte ich mich nicht einlassen, die bringen wir nämlich bestimmt nicht zu Ende.

  9. WernerBerger Says:

    Und wer von Babybeinen an mit Cola und McDonalds-Erzeugnissen vollgestopft wird, zählt dann als Amerikaner??!!

  10. OT Says:

    Mindestens darf als verläßlich gelten: Wer schon mit der Muttermilch Kimchi eingesogen hat, ist fast sicher Koreanisch ;-) !

  11. nobox Says:

    Werrr Doitscher ist, entscheidet iimmmer noch der Mannschafts-Führer ! 8O

  12. MiBu Says:

    Vorrrsicht - äh, Vorsicht nobox: Nachher stammen die ganzen Polen bei Griesheim noch aus Schlesien, also “doitschen Gebieten unter vorübergehender polnischer Verwaltung” (oder wie immer die Sprachregelung bei Frau Steinbach und Konsorten lauten mag), und schon ist Polonia Griesheim (oder Widzew Rüdersdorf) eine rein großdeutsche Mannschaft!

  13. OT Says:

    Wie ich gerade der monatlichen 5-Minuten-Bahnhofslektüre entnehme, hat Werder einen bösen Brief an Raj geschrieben, weil immer nur Werderaner als Legionäre bezeichnet wurden (und nicht etwa Baden). Selbst das Attribut “menschenverachtend” musste herhalten. Obige Tabelle ist ein schöner Kommentar zu diesen Bremer Jammereien.

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